Freitag, 21. Juli 2017

Straßensymphonie | Rezension

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Titel: Straßensymphonie

Autorin: Alexandra Fuchs

Verlag: Drachenmond Verlag (2016)
Buch: Taschenbuch - 14,90

367 Seiten
empfohlen ab 15 Jahren

Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert. Eine Bühne betreten und singen - das würde ich nie wieder können, dessen war ich mir sicher.
Doch dann kam er. 
Wirbelte alles durcheinander und brachte die Katze in mir zum Fauchen. Gestaltwandler hin oder her, für mich war er nur ein räudiger Straßenköter. Doch seine Band brauchte dringend eine neue Sängerin - und ich jemanden, der mir dabei half, die Musik wieder zu spüren.
Alexandra FuchsAlexandra Fuchs ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Stuttgart aufgewachsen. Momentan studiert sie am Bodensee Literatur Kunst Medien und kann dabei ihrer Kreativität freien lauf lassen. Schon früh konnten sie Bücher in ihren Bann ziehen. Bald darauf fing sie an kleine Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Daraus wurden schließlich Geschichten die ganze Bücher füllen konnten.

Straßensymphonie ist ein optisch sehr auffallendes Buch, doch leider hat mich der Inhalt nicht so berührt, wie es der Inhalt und die Optik getan hat. 
Aufgebaut wird auf einer einfachen Welt, die in unserer spielt und Fantasyelemente beinhaltet, die in allem ein gutes Grundgerüst für eine atemberaubende Geschichte liefern - leider hat Alexandra Fuchs dies in meinen Augen nur sehr schwammig umgesetzt. 

Das Buch wird aus der Sicht von Kat erzählt, die mir schon auf den ersten Seiten nicht wirklich viel Emphatie entgegen bringt, da sie einfach nur in einen stereotypischen Charakter gepackt wurde und deren Emotionen ich nicht folgen oder verstehen kann. Es hat es noch mehr erschwert, die Geschehnisse auch ihrer Sicht zu erleben und mitzuverfolgen, was es noch komplizierter machte, dem Buch eine gute Chance zu geben. 

Ich hatte in diesem Buch oft das Gefühl, dass neben Kat auch die restlichen Charaktere sehr einfach und klischeehaft, nur wenige haben sich durch Ecken und Kanten hervorgehoben, und vor allem durch klare Charakterzüge, da Kats unter anderem sehr schwammig und fragdwürdig wirkten.

Die Handlung an sich war okay, eine gute Einbindung der Fantasyelemente und auch die Urban Seite des Buches kam gut zum Vorschein, jedoch war der Spannungshöhepunkt für mich zu sehr aufgespielt und zu schnell wieder gefallen - auch der Schreibstil war mir ein wenig zu einfach, er hat eine gewisse Distanz zum Geschehen gebracht, jedoch hat er mich an einigen Stellen auch weiter dazu gebracht zu lesen, obwohl die Charaktere mir auf die Nerven gegangen sind.
 Ein kurzes, schwammiges Buch mit einer guten Grundidee.

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