Freitag, 11. August 2017

Was vor dir noch keiner sah | Rezension


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Titel: Was vor dir noch keiner sah


Autorin: Susanna Ernst

Verlag: Ravensburger Veralg (Januar 2016
Buch: Taschenbuch - 9,90

314 Seiten
empfohlen ab 12 Jahren

EIN MÄDCHEN UND EIN JUNGE. EINE LIEBE MIT HINDERNISSEN. EIN SOMMER, IN DEM SICH ALLES ÄNDERT.

Neue Stadt, neue Schule, neue Leute. Leo ist heilfroh, sein altes Leben hinter sich zu lassen. Als er die stille Marie kennenlernt, ist er von ihr fasziniert. Doch was, wenn sie sein Geheimnis erfährt?
Marie würde alles dafür geben, die Zeit zurückdrehen zu können, zurück zu dieser einen falschen Entscheidung. Aber das ist unmöglich und so verkriecht sie sich in ihrem kleinen Schneckenhaus aus Schuld.
Bis sie auf Leo trifft, der ganz anders ist als die anderen. Und obwohl sie sich dagegen wehrt, stellt er ihre Welt mit jedem Tag ein bisschen mehr auf den Kopf.
Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitet seit ihrem sechzehnten Lebensjahr eine eigene Musicalgruppe, führt bei den Stücken Regie und gibt Schauspielunterricht.
Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!
Was vor dir noch keiner sah ist eine Roman voller Mut und von dem Ziel, immer wieder aufzustehen, um das gute in einem Menschen nicht aufzugeben. Erzählt wird die berührende Geschichte aus zwei Sichten - der von Leo und der von Marie, aus deren Gesichtern die Geschichte ganz neue und fanstzinierende Facetten aufweist. 

Das Buch von Susanna Ernst ist mir wirklich ein wenig ans Herz gewachsen, denn sie thematisiert die Angst davor, selbst das Opfer zu sein, obwohl man es schon einmal war. Leo beginnt neu und er beginnt so neu, dass er das macht, wovor er in seiner alten Schule immer Angst hatte - er mobbt andere. Er gerät an Freunde, die nicht gut für ihn sind und trotzdem ist er von Marie angetan. 

Marie hingegen lässt es einfach über sich ergehen, sie ist ein sehr verständlicher, einfacher und doch sehr mutiger Charakter und es macht ein wenig mehr Spaß sich das Herz aus ihrer Sicht sich das Herz zerbrechen zu lassen. 
Der Schreibstil ist wirklich gut, geschrieben mit viel Wissen und mit einer Prise Ruhe ist das Buch etwas, dass Mut macht, dass einen in die Knie zwingt und doch dafür sorgt, immer wieder aufzustehen!
Wer Mut braucht, wer Mut hat, wer Mut sucht - dieses Buch ist ein Teil davon.

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