Freitag, 1. September 2017

Ewigkeitsgefüge | Rezension

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Titel: Ewigkeitsgefüge

Autorin: Laura Labas
Verlag: Drachenmond Verlag (April 2017)
Buch: Taschenbuch - 12,95 Euro
E-Book - 4,99 Euro

310 Seiten
empfohlen ab 14 Jahren






 »Er war ein Gott, der keiner sein wollte.«

In Arden Creek ist nichts so, wie es scheint. Wer des Nachts durch die Straßen wandert, findet sich schon bald in der tödlichen Umarmung eines Mordenox´ wieder. Eine Kreatur, die mit ledrigen schwarzen Flügeln vom Himmel hinabstürzt und ihre Zähne in das zarte Fleisch ihrer Opfer senkt.
Lydia Prescott gehört zu einem Clan, der um diese Gefahr weiß. Als Somna ist sie dazu in der Lage, die Wandlung von Menschen zu Mordenox zu verhindern. Obwohl ihre Gabe so wichtig ist, ist sie noch nicht bereit, sie einzusetzen.
Dann aber wird ihr Clan beinahe vollständig ausgelöscht und sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen. Gejagt von ihrem Feind und hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Mächten in der Stadt, kämpft sie darum, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Bestimmung zu erfüllen.


Laura Labas hat 1991 in der Kaiserstadt Aachen an einem Karfreitag das Licht der Welt erblickt. Schon früh verlor sie sich im geschriebenen Wort und entwickelte eigene, fantastische Geschichten, die sie mit ihren Freunden teilte. Es dauerte aber noch ein paar Jahre, ehe sie mit vierzehn ihren ersten Roman beendete. Spätestens da wusste sie genau, was sie für den Rest ihres Lebens machen wollte: neue Welten kreieren.
Heute schreibt sie immer noch mit der größten Begeisterung und Liebe neben ihrem Masterstudium und vergräbt sich in Fantasy, Drama und Romance.
Ewigkeitsgefüge habe ich im Rahmen der Drachenmond Lesechallenge gelesen, davor war mir die Autorin jedoch schon von positiven Leserstimmen bekannt. Der Einstieg gelang mir recht gut, wobei mich anfangs die Bezeichnungen der verschiedensten Gruppierungen leicht irritierten. Schon nach mehrmaliger Erklärung, habe ich diese verinnerlichen können und tauchte komplett, in die unbekannte und fremde Welt voller düsterer Momente ein.

Die Charaktere sind authentisch gezeichnet und besitzen individuelle Eigenschaften, durch die sich der Leser ein umfangreiches Bild machen kann, leider war es jedoch auch oft Unverständlichkeit dieser Charaktere, da einige mit Klischees behaftet waren und man sie einfach nicht aus ihren Schubladen ziehen konnte. 

Der Plot war nachvollziehbar, doch ich hatte das Gefühl, dass er zum Ende hin einfach nachgelassen hat, obwohl das Worldbuilding gut durchdacht war. Der Schreibstil war angenehm, nicht zu holprig, und doch mit vielen Details geschmückt.

Laura Labas konnte mich mit „Ewigkeitsgefüge“ trotz kleinerer Schwächen, von sich und ihrer Schreibkunst überzeugen. Sie hat eine düstere und fantastische Welt erschaffen, in der ein Gefühlschaos vorprogrammiert ist. Ein tolles Lesevergnügen, welches mich wahrlich fesseln und gut unterhalten konnte.
Ein Buch mit einem starken Anfang und einem schwachen (klischeebehafteten) Ende.

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